Taufe in der Gemeinde Finsterwalde

„Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, dass sie alle eins seien.“ Johannes 17, Vers 20 und 21a

Am Sonntag, den 16. August 2026, ist in unserer Gemeinde Finsterwalde ein kleiner Glaubensbruder getauft worden.

Ein besonderer Gottesdienst, den Bezirksälteste Witt mit der Gemeine feierte. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Einssein: "Möge die Straße, uns zusammenführen (…)", sang unser Chor. Wir sind alle unterschiedlich, doch wir haben ein gemeinsames Ziel -> Jesus Christus. Er ist der kleinste gemeinsame Nenner unseres Glaubens und verbindet uns alle trotz vieler Unterschiede miteinander. Diese „Einheit in der Vielfalt;)“ stärkt uns im Glauben und in der Gemeinschaft, weil es uns eine lebendige Perspektive gibt = auf ewig, GEMEINSAM beim Herrn zu sein.

Im Sinne der Taufe ist das Einssein im Glauben mit dem Bild eines Bauplans verdeutlicht worden: Jeder Mensch ist Teil von Gottes Plan. Wenn ein Täufling hinzukommt, wird der Bauplan nicht ungültig, sondern Gott schreibt ihn neu und nimmt den Täufling darin auf, weil er ihn liebt. „Lasst die Kinder zu mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich.“

Mit seinen Eltern zusammen stand der Täufling vor dem Altar Gottes ebenfalls als Einheit. Sie übernehmen Verantwortung für die Erziehung im Sinne Gottes und sind Vorbilder im Glauben und im Umgang mit dem Nächsten. Der Dienstleiter sprach ihnen zu: „Ihr als Eltern seid die Brücke zum Heil eures Kindes.“ Dabei dürfen sie darauf vertrauen, dass Gott sie und unseren Täufling immer begleitet. Die Taufe macht sichtbar: Ein weiterer Mensch ist Teil der Gemeinschaft Jesu Christi geworden. Möge der Täufling behütet aufwachsen und stets erfahren, dass Gott ihn liebt und begleitet.